Hiddensee
Hiddensee, liebevoll „Dat Söte Länneken" genannt, ist die autofreie Schwesterinsel Rügens und liegt geschützt zwischen der offenen Ostsee und dem Rügischen Bodden. Reetgedeckte Häuser, weite Dünenlandschaften und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft prägen das Bild – kein Wunder, dass die Insel seit jeher Künstler und Ruhesuchende anzieht. Für Segler ist Hiddensee ein lohnendes Ziel, verlangt aber Umsicht: Die Bodden- und Küstengewässer sind streckenweise flach, und die betonnten Fahrwasser sollten unbedingt eingehalten werden.
Im Norden der Insel liegt Hafen Kloster, von dem aus man in wenigen Gehminuten den Leuchtturm Dornbusch und das Gerhart-Hauptmann-Haus erreicht – im Herbst zudem ein beliebter Ausgangspunkt, um die spektakulären Kranichrastplätze zu beobachten. Weiter südlich liegt das Hauptdorf mit dem Hafen Vitte sowie dem benachbarten Yachthafen Lange-Ort Vitte, der besonders bei Sportbootseglern beliebt ist. Hier finden sich Restaurants, kleine Läden und der Fahrradverleih, mit dem sich die Insel abseits des Autoverkehrs bequem erkunden lässt. Im Süden schließlich liegt Hafen Neuendorf, ein beschaulicher Fischerhafen, von dem aus sich die Salzwiesen und der Gellen mit seinem Vogelschutzgebiet erwandern lassen.
Wer etwas Zeit mitbringt, sollte einen Landgang einplanen: Ob Wanderung durch die Dünenheide, ein Abstecher zum Leuchtturm oder einfach ein frischer Fisch direkt am Kutter – Hiddensee bietet echte Inselruhe mitten im Segelrevier der westlichen Ostsee.
Hafen Neuendorf
Hafen Kloster