Kieler Förde
Die Kieler Förde schneidet sich auf rund 17 Kilometern von der Ostsee bis ins Herz der Landeshauptstadt Kiel ein. Als eines der bekanntesten Segelreviere Deutschlands verbindet sie maritime Großstadtatmosphäre mit geschützten Ankerbuchten, breiten Wasserflächen und kurzen Wegen zwischen den Häfen. Wer hier segelt, findet beste Bedingungen vor: ausreichend Wassertiefe, gut betonnte Fahrwasser und an beiden Ufern eine dichte Kette an Marinas und Sportboothäfen. Einmal im Jahr verwandelt die Kieler Woche, das größte Segelsportereignis der Welt, das Revier in eine einzige große Bühne.
Wer von See kommt, erreicht die Förde zwischen den beiden markanten Leuchttürmen von Bülk und Friedrichsort. An der westlichen Außenförde lädt der Kommunalhafen Strande zum ersten Stopp ein, kurz dahinter liegt der Olympiahafen Schilksee, Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe von 1972. Auf der Ostseite locken die Marinas rund um Laboe: der Yachthafen Laboe, die Baltic Bay Marina sowie weiter östlich die Marina Wendtorf. In Laboe lohnt ein Besuch des Marine-Ehrenmals und des U-Boots U 995, das direkt am Strand zu besichtigen ist.
Je weiter es nach Süden geht, desto städtischer wird das Bild. Am Ostufer reihen sich der Yacht- und Fischereihafen Möltenort, die Wassersport-Vereinigung Mönkeberg sowie die Sporthäfen Wellingdorf und Dietrichsdorf aneinander. Am Westufer führt der Weg über die Sporthäfen Stickenhörn und Wik ins Zentrum.
Mitten in der Stadt liegen mit dem Sporthafen Düsternbrook und dem Sporthafen Blücherbrücke zwei Liegeplätze in unmittelbarer Nähe zu Innenstadt, Museen und Gastronomie. Wer es ruhiger mag, findet im südlichen Förde-Zipfel rund um den Sporthafen Reventlou, den Sporthafen Seeburg und die PTSK Segeln einen entspannten Liegeplatz. Von hier ist es nur ein kurzer Weg zum Nord-Ostsee-Kanal, der die Förde mit der Elbe und der Nordsee verbindet.
Sporthafen Blücherbrücke
Sporthafen Dietrichsdorf
Sporthafen Reventlou
Sporthafen Seeburg
Sporthafen Wellingdorf